{"id":23936,"date":"2021-05-07T00:00:00","date_gmt":"2021-05-06T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siroko.com\/blog\/c\/siroko-m2-coppi-radtrikot-pure-leidenschaft\/"},"modified":"2021-09-15T13:25:11","modified_gmt":"2021-09-15T11:25:11","slug":"siroko-m2-coppi-radtrikot-pure-leidenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siroko.com\/blog\/c\/de\/siroko-m2-coppi-radtrikot-pure-leidenschaft\/","title":{"rendered":"Siroko M2 Coppi Radtrikot: Pure Leidenschaft"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Wir freuen uns, dir unser <\/span><a href=\"https:\/\/www.siroko.com\/products\/coppi-maillot-cycling\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">neues Modell Coppi<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> vorzustellen zu d\u00fcrfen: ein Radtrikot unserer Siroko M2 Kollektion, benannt nach einem der besten Radsportler der Geschichte: Fausto Coppi.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Coppi war einer der stilsichersten Radsportler, allerdings nur auf dem Rad. In Wahrheit hatte er lange Beine, ein grimmiges Gesicht und sah leicht krank aus. Hunger und seine harte Kindheit in einer italienischen Bauernfamilie der rauen 1920er-Jahre forderten ihren Tribut. <\/span><b>Auf dem Fahrrad aber sah Fausto wie aus dem Ei gepellt aus.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Sein erstes Rad bekam er mit 8. Er unternahm gerne Radtouren mit Freunden, gedacht aber war das Rad f\u00fcr die Arbeit. Es musste also pfleglich behandelt werden. W\u00e4re es gestohlen worden wie Antonio Riccis Fahrrad in <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Der Fahrraddieb<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">, h\u00e4tte Italien vielleicht nie den legend\u00e4ren Fausto Coppi kennengelernt, der f\u00fcnfmal den Giro, zweimal die Tour de France, dreimal Mailand-San Remo, f\u00fcnfmal den Giro di Lombardia und einmal die Weltmeisterschaft gewann sowie 14 Jahre lang den Stundenweltrekord hielt.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Als wir bei Siroko uns dazu entschlossen, dem piemontesischen Radsportler unseren Respekt zu erweisen und ein Radtrikot nach ihm zu benennen, begannen wir nach Informationen zu suchen, auf die wir unser Design st\u00fctzen konnten. Googelt man Fausto Coppi, st\u00f6\u00dft man auf zwei Namen:<\/span> <span style=\"font-weight: 400;\">den Fahrradhersteller<\/span><b> Bianchi<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">, f\u00fcr den er den Gro\u00dfteil seiner Karriere fuhr, und <\/span><b>Gino Bartali<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">, ebenfalls italienischer Radsportler und Coppis Erzrivale.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn man sich Coppis Karriere anschaut, wird es bunt: vom Rosa des Trikots, mit dem er f\u00fcnfmal den Giro gewann \u00fcber das Celeste bzw. helle Gr\u00fcnblau der Bianchi-R\u00e4der, das Blau des Bianchi-Teamtrikots hin zum dominanten Gr\u00fcn des italienischen Nationaltrikots. Dann ist doch alles klar, oder? Genau das haben wir uns auch gedacht. Hie\u00df f\u00fcr uns: Dem Ganzen nur noch eine neue Note geben und um die Ecke denken.<\/span><\/p>\n<p><b>F\u00fcr viele Menschen war Fausto Coppi der gr\u00f6\u00dfte italienische Radsportler aller Zeiten. <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Und f\u00fcr halb Italien der 40er- und 50er-Jahre war er es nicht. Als er im Alter von 40 Jahren an Malaria starb, wollten sich 50.000 Menschen von der Radsportlegende verabschieden, die im ganzen Land die Radsportleidenschaft entfacht hatte. <\/span><b>Fausto Coppi stand f\u00fcr pure Fahrrad- und Radsportleidenschaft.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Und beim Thema Leidenschaft kommt einem als Erstes die Farbe Rot in den Kopf. Komplett rot aber durfte unser Trikot nicht sein, sonst s\u00e4he es aus wie das F\u00fchrungstrikot der Vuelta a Espa\u00f1a. Wir brauchten also eine weitere Farbe, um unserem Trikot eine individuelle Note zu verleihen. Nachdem wir verschiedene Kombinationen ausprobiert hatten, entschieden wir uns f\u00fcr Kastanienbraun: eine Farbe, die zu Rot passt und es unterstreicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Sobald wir uns auf die Farben festgelegt hatten, entwarfen wir eine ganze Reihe von Designs. Und das war nicht einfach. Halt dich fest, Coppi: Wenn unsere Designer sich ans Werk machen, gestaltet sich die Entscheidung f\u00fcr nur ein Design schwieriger als dein erster Aufstieg auf den Stelvio 1953. 24 km bei 7,6 % Steigung und einer Gesamth\u00f6he von 2.757 Metern. Anstrengend und atemberaubend zugleich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.siroko.com\/blog\/c\/app\/uploads\/2021\/07\/0c6b344b0c91effbc020955e3c04c954.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nach einem ewigen Hin und Her, das einer Serpentine mit 48 Kehren glich, hatten wir es endlich geschafft und uns f\u00fcr das M2 Coppi Design entschieden, um das es in diesem Blogpost geht und das du dir <\/span><a href=\"https:\/\/www.siroko.com\/products\/coppi-maillot-cycling\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">auf unserer Produktseite<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> in voller Pracht anschauen kannst. Ein atmungsaktives Trikot aus einem leichten Stoff, der Feuchtigkeit schnell ableitet und gleichzeitig perfekte Passform bietet. Das M2 Coppi verf\u00fcgt \u00fcber drei R\u00fcckentaschen mit verst\u00e4rkten N\u00e4hten, in denen du alles N\u00f6tige verstauen kannst. Und eine Tasche mit Rei\u00dfverschluss, in der du die wichtigsten Dinge sicher aufbewahren kannst. Verst\u00e4rkte Abschl\u00fcsse an den \u00c4rmeln garantieren einen festen und dennoch bequemen Sitz. Das Silikonband an der Unterseite sorgt f\u00fcr besseren Halt. All dies l\u00e4sst das M2 Coppi zusammen mit seinem halbautomatischen SBS Zipper und dem Anti-Friction Zip Guard zu einem absoluten Trikot-Allrounder f\u00fcr jeden Tag werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du auf Fahrr\u00e4der und den Radsport stehst, dann sind wir uns absolut sicher, dass du dieses neue Modell lieben wirst. Falls du dich noch nicht f\u00fcr diesen Sport begeistern kannst oder du noch nie von dem italienischen Radsportler geh\u00f6rt haben solltest, hier eine Zusammenfassung seiner Karriere und Erfolge:<\/span><\/p>\n<p><b>Er gewann seinen ersten Giro d&#8217;Italia im Jahr 1940. <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Damals nahm er das erste Mal \u00fcberhaupt an einem Rennen teil, als Domestik f\u00fcr den gro\u00dfen Favoriten Gino Bartali. Durch die Rennumst\u00e4nde schlie\u00dflich wurde Coppi im Alter von 20 Jahren <\/span><b>der j\u00fcngste Radrennfahrer, der je den Giro gewann.<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Fausto Coppi war ein gro\u00dfartiger Zeitfahrer und <\/span><b>brach<\/b> <b>1942, mitten im Zweiten Weltkrieg, im Vigorelli-Velodrom in Mailand, den Stundenweltrekord.<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">1946 gab Fausto Coppi sein Radrennsport-Comeback. Aber er fuhr nicht mehr mit Bartalis Team Legnano, sondern f\u00fcr Bianchi. Das erstes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen beiden fand bei der Meisterschaft von Z\u00fcrich (Z\u00fcri Metzgete) statt. Bartali gewann den Sprint und \u00fcberraschte damit Coppi. Die beiden Italiener waren beide Feuer und Flamme &#8211; in jenem Jahr absolvierten sie das Rennen auf Schotterstra\u00dfen und Fahrr\u00e4dern mit Einheitsantrieb (einzelne Kurbelgarnitur, 4 Ritzel) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,228 km\/h; ein Rekord, der erst nach mehr als einem halben Jahrhundert gebrochen werden konnte (Juan Antonio Flecha 2004 mit 42,707 km\/h).\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zwei Monate zuvor waren Coppi und Bartali gemeinsam im La Classicissima angetreten, sahen sich aber nur am Start, denn <\/span><b>Faustos Leistung im Rennen von Mailand nach San Remo 1946 war eine wahre Machtdemonstration seiner herausragenden F\u00e4higkeiten.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Gleich am Start setzte sich Coppi mit einer Ausrei\u00dfergruppe ab &#8211; er wartete nicht einmal den Poggio ab. &#8220;Der ist verr\u00fcckt geworden!&#8221;, dachte man sicher im Feld, aber Bartali sah Fausto nie wieder. 147 km vor dem Ziel setzte sich der Piemontese auch von seinem letzten Ausrei\u00dferkollegen ab und kam mit einem Vorsprung von 14 Minuten auf den zweiten Fahrer und einem Vorsprung von 18 Minuten auf Bartali ins Ziel. In diesem Moment war im Radio zu h\u00f6ren: &#8220;Reihenfolge Zieleinfahrt: Erster Fausto Coppi&#8230; wir warten immer noch auf die Ankunft der anderen, bis dahin etwas Tanzmusik&#8221;.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Giro &#8217;46 sah vielversprechend aus, und das war er auch. Coppi war der gro\u00dfe Favorit, aber Bartali nutzte bei seinem gro\u00dfen Rivalen einen Moment der Schw\u00e4che und lie\u00df ihn 4 Minuten hinter sich. Coppi schloss die L\u00fccke in den Dolomiten, aber 47 Sekunden brachten Gino, &#8220;Dem Radelnden M\u00f6nch&#8221;, den Sieg.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">1947 lag Fausto erneut hinter Gino, bis zu Coppis Angriff am Pordoi, welcher den Toskaner vernichtete und &#8220;Den Reiher&#8221; (l&#8217;Airone) in F\u00fchrung brachte. <\/span><b>Fausto gewann seinen zweiten Giro, die italienische Meisterschaft und den Giro di Lombardia.\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>1948 triumphierte er wieder in der Lombardei und siegte erneut beim Mailand-San Remo-Rennen. <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Beim Giro schied Fausto freiwillig aus, nachdem er auf dem Pordoi eine Auseinandersetzung mit den <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">Tifosi<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> (Teamfans) und dem Sieger, Fiorenzo Magni, gehabt hatte.<\/span><\/p>\n<p><b>1949 war Coppis gro\u00dfes Jahr. <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Beim Giro vernichtete er nach einer der legend\u00e4rsten Etappen der Geschichte seinen Erzrivalen. 254 km von Cuneo bis Pinerolo, fast 5.000 H\u00f6henmeter mit 5 Alpengiganten: Madeleine, Vars, Izoard, Montgen\u00e8vre und Sestriere. Coppi l\u00f6ste sich bereits am ersten Pass von der Gruppe und kletterte 192 km allein den Berg hinauf. Die Kommentatoren im Radio sagten: &#8220;Un uomo solo \u00e8 al comando; la sua maglia \u00e8 bianco-celeste; il suo nome \u00e8 Fausto Coppi&#8221;.<\/span><\/p>\n<p><b>Fausto gewann neben seinem dritten Giro auch die Tour de France und war damit der erste Radsportler, dem dieser Doppelsieg gelang. <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Ein Sieg, der ohne Bartalis Hilfe und Pech unm\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Bis 1961 gab es nur nationale Teams, in jenem Jahr schlie\u00dflich wurden die beiden Rivalen aus Italien in Frankreich zu Teamkollegen. Coppi kr\u00f6nte das Jahr mit seinem dritten Sieg bei Mailand-San Remo und seinem vierten aufeinanderfolgenden Triumph beim Giro di Lombardia.<\/span><\/p>\n<p><b>Im Jahr 1950 gewann Fausto &#8220;nur&#8221; Paris-Roubaix und La Fl\u00e8che Wallonne. <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Beim Giro st\u00fcrzte er und musste aufgeben. 1951 brach er sich bei Mailand-Turin das Schl\u00fcsselbein und schaffte es nicht in Topform zum Giro, wo er Vierter wurde. Kurz darauf starb sein Bruder beim Giro del Piemonte und obwohl Coppi bei der Tour antrat, war er weder mental noch k\u00f6rperlich darauf vorbereitet. Er belegte den zehnten Platz und hatte 46 Minuten R\u00fcckstand auf den Schweizer Hugo Koblet. Beim Giro 1952 trat Fausto Coppi gegen Hugo Koblet an, zusammen mit seinem ewigen Rivalen Bartali und Fiorenzo Magni, dem Sieger von 1951.<\/span><\/p>\n<p><b>Bei der Corsa Rosa 1952 dominierte der <\/b><b><i>Campionissimo<\/i><\/b><b> das gesamte Rennen. <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Bei der Frankreich-Rundfahrt ebenso: <\/span><b>Coppis zweiter Doppelsieg <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">und das legend\u00e4re Foto von Coppi und Bartali, vereint durch eine Flasche Wasser, gemeinsam mit dem Belgier Stan Ockers, dem nur die Rolle des Zuschauers blieb.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.siroko.com\/blog\/c\/app\/uploads\/2021\/07\/coppi-bartali-borraccia-stan-Ockers-1.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Belgier wurde Dritter <\/span><b>bei der Weltmeisterschaft, welche Fausto Coppi schlie\u00dflich 1953 in Lugano, nach vielen Versuchen und Fehlschl\u00e4gen, f\u00fcr sich entschied.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Im gleichen Jahr gewann er &#8211; nachdem er erneut die Dolomiten bezwungen und auf der vorletzten Etappe, zu der die erste Besteigung des zuvor erw\u00e4hnten Stelvio geh\u00f6rte, die F\u00fchrung \u00fcbernommen hatte &#8211; seinen f\u00fcnften und letzten Giro. Die wohl letzte Meisterleistung des &#8220;Reihers&#8221; (<\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">l&#8217;Airone<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">), der sich von diesem Jahr an mehr f\u00fcr die sch\u00f6nen Dinge im Leben als f\u00fcr den Radsport zu interessieren schien. Eben jenes Feuer und die Leidenschaften, die er entfachte, wollten wir <\/span><a href=\"https:\/\/www.siroko.com\/products\/coppi-maillot-cycling\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span style=\"font-weight: 400;\">mit unserem neuen Radtrikotmodell, dem Siroko M2 Coppi, einfangen.<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir freuen uns, dir unser neues Modell Coppi vorzustellen zu d\u00fcrfen: ein Radtrikot unserer Siroko M2 Kollektion, benannt nach einem der besten Radsportler der Geschichte: Fausto Coppi. Coppi war einer der stilsichersten Radsportler, allerdings nur auf dem Rad. 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