{"id":41211,"date":"2023-01-13T11:00:00","date_gmt":"2023-01-13T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.siroko.com\/blog\/c\/?p=41211"},"modified":"2023-01-10T18:59:31","modified_gmt":"2023-01-10T17:59:31","slug":"11-epische-abfahrten-im-rennradsport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.siroko.com\/blog\/c\/de\/11-epische-abfahrten-im-rennradsport\/","title":{"rendered":"11 epische Abfahrten im Rennradsport"},"content":{"rendered":"\n<p>Obwohl Abfahrten im Radsport in der Regel \u00f6fter \u00fcber Niederlage denn \u00fcber Sieg entscheiden, h\u00e4lt dies viele Radsportler nicht davon ab, nach harten Anstiegen ihre Chance zu nutzen und zu versuchen, eine Etappe oder einen Klassiker f\u00fcr sich zu entscheiden oder gar die Gesamtwertung einer der gro\u00dfen Touren an sich zu rei\u00dfen. Ja, auch Abfahrten k\u00f6nnen siegentscheidend sein. Hier 11 epische Beispiele:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>Tom Pidcock, Tour de France 2022, 12. Etappe<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Tom Pidcock drops a descending masterclass during Stage 12 of 2022 Tour de France | Eurosport\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/IKib2B4JWMI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Beginnen wir mit dem j\u00fcngsten Beispiel: Tom Pidcocks Meisterleistung bei der Abfahrt vom Col Du Galibier. W\u00e4re der Brite nicht bei halsbrecherischem Tempo gen Tal gebrettert, h\u00e4tte er die Ausrei\u00dfer niemals einholen und wohl auch nicht auf dem legend\u00e4ren Alpe d&#8217;Huez siegreich die Arme in die Luft rei\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sean Kelly, Milan-San Remo 1992<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"1992 Milan-San Remo (higher quality)\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/uqEnvZ1ynng?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Mailand-San Remo gilt als das Monument, das am leichtesten ins Ziel zu bringen, aber am schwierigsten zu gewinnen ist. Der Ire Sean Kelly hat genau das gleich zweimal geschafft. Im Jahr 1986 schlug er Greg Lemond und Mario Beccia im Sprint, nachdem er sie am Anstieg zum Poggio eingeholt hatte. 1992 gewann Sean Kelly einen weiteren Sprint, diesmal gegen Moreno Argentin (der f\u00fcr ihn eigentlich kein ernstzunehmender Rivale war). Auch hier fiel die Entscheidung in der Abfahrt vom Poggio, einem Rennabschnitt, den alle Profis in- und auswendig kennen und der schon das ein oder andere Mal \u00fcber Sieg und Niederlage entschieden hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Matej Mohori\u010d, Milan-San Remo 2022<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Milano-Sanremo presented by EOLO 2022 | Matej Mohoric&#039;s descent\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/dMS4pFw21eI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Der Slowene Matej Mohori\u010d gilt als echter Abfahrtsprofi. Auf ihn geht die Super-Tuck-Position zur\u00fcck, die 2021 von der UCI verboten wurde. Vario-Sattelst\u00fctzen oder Dropper-Posts, wie sie der Fahrer von Bahrain-Victorious schon \u00f6fter benutzt hat, sind weiterhin erlaubt. Sie erh\u00f6hen bei der Poggio-Abfahrt zwar das Risiko, senken aber den K\u00f6rperschwerpunkt und bringen auf der Via Roma in San Remo einige siegentscheidende Vorteile mit sich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>Savoldelli, Giro d\u2019Italia 1999, 14. Etappe<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"GIRO 1999: IL FAUNIERA DI PANTANI E LA VITTORIA DI SAVOLDELLI (1 PARTE)\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/HgAQP9B6QkA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Und wenn du schon bei Mohori\u010ds Abfahrt kaum hinschauen konntest, dann schau dir besser gar nicht erst an, wie Paolo Savoldelli alias <em>il falco<\/em> bei seinem Sieg auf der 14. Etappe des Giro d&#8217;Italia 1999 wie ein Raubvogel im Greifflug in die Tiefe bretterte. Was man im ersten Teil (oben) nicht sehen kann, ist, wie der Italiener in der Abfahrt vom Colle Fauniera einen Vorsprung von fast zwei Minuten auf Pantani, Caucchioli und Pena (die es ruhig angehen lie\u00dfen) herausf\u00e4hrt. Savoldelli holt sie ein, mit Ivan Gotti am Hinterrad (ab Minute 21:52), \u00fcbernimmt die F\u00fchrung, rei\u00dft aus und schlie\u00dft dann zu Missaglia, dem damals F\u00fchrenden, auf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"GIRO 1999: IL FAUNIERA DI PANTANI E LA VITTORIA DI SAVOLDELLI (2 PARTE)\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/E4Kd8XIKoiY?start=189&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Auf dem Anstieg zum Madonna del Colletto setzt er sich von Missaglia ab und brettert dann die Abfahrt hinunter, als ob er jede Kurve und jede Unebenheit in- und auswendig kennen w\u00fcrde. An diesem Tag h\u00e4tte man ihn getrost als Kamikaze denn als Falke bezeichnen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vincenzo Nibali, <\/strong><strong><em>il Lombardia<\/em><\/strong><strong> 2015<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nachdem er von der Vuelta a Espa\u00f1a ausgeschlossen worden war, weil er sich an das Mannschaftsauto geh\u00e4ngt hatte, folgte f\u00fcr den italienischen Radrennfahrer ein Saisonfinale, das sich seiner Klasse und Geschichte als w\u00fcrdig erweisen sollte. Nachdem er bei der Coppa Agostoni Zweiter geworden war und die Coppa Bernocchi und die Tre Valli Varesine f\u00fcr sich entscheiden konnte, gewann er auch den <em>Trittico Lombardo<\/em>. Au\u00dferdem wurde er Dritter beim Memorial Marco Pantani, F\u00fcnfter beim GP Industria e Commercio di Prato und 42. beim Richmond World Cup. Seinen gr\u00f6\u00dften Erfolg aber feierte <em>Squalo di Messina<\/em> beim Giro di Lombardia, dem letzten Monument des Jahres, dem Klassiker der fallenden Bl\u00e4tter. Seine Abfahrt vom Civiglio stellte einfach alles bisher Dagewesene in den Schatten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Il Lombardia 2015 - Fabulous descent Vincenzo Nibali Civiglio\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/iPHnqI13vPk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><strong><strong>Chris Froome, Tour de France 2016, 8. Etappe<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In den Jahren 2013 und 2015 besiegelte Chris Froome seinen Sieg bei der Tour de France quasi schon auf der ersten Bergetappe. Und auch 2016 sollte nicht anders verlaufen. Entscheidend hierf\u00fcr sollte sich vor allem die anspruchsvolle 8. Etappe in den Pyren\u00e4en mit den P\u00e4ssen Tourmalet, Hourquette d&#8217;Ancizan, Val Louron-Azet und Peyresourde erweisen. Das Besondere an dieser Etappe war, dass sie nicht auf einem Hochgebirgspunkt endete, sondern in Bagn\u00e8res-de-Luchon. Das Sky Team dominierte das Rennen und anstatt bereits am Anstieg zum Peyresourde zu einer Attacke anzusetzen, griff Froome das F\u00fchrungsfeld erst zu Beginn der Abfahrt an. Dank dieser Meisterleistung konnte der Brite die Etappe schlie\u00dflich f\u00fcr sich entscheiden und in das Gelbe Trikot schl\u00fcpfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Impresionante descenso de Chris Froome en la Etapa 8 del Tour de Francia 2016\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/w7Gaa-DdOoQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><strong><strong>Marc Hirschi, Tour de France 2020, 12. Etappe<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Schmale, ungleichf\u00f6rmige Stra\u00dfen mit vielen Bodenunebenheiten und zahllosen unberechenbaren Kurven. Kombiniert man dies mit den st\u00e4ndig wechselnden Lichtverh\u00e4ltnissen bei der Abfahrt, mit sehr sonnigen Bereichen auf der einen und sehr schattigen Zonen auf der anderen Seite, so erh\u00e4lt man eine technisch \u00e4u\u00dferst anspruchsvolle Abfahrt, bei der die besten Abfahrtsspezialisten der Welt regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber sich hinauswachsen. So wie der Schweizer Marc Hirschi auf der 12. Etappe der skurrilen Tour de France 2020, die so einige \u00dcberraschungen bereithalten sollte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Marc Hirschi Descending Like A Madman\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Uot32nsQNn0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><strong><strong>Alex Aranburu, Itzulia 2021, 2. Etappe<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Manchmal aber entscheiden nicht nur die eigenen Abfahrtsskills \u00fcber Sieg oder Niederlage, sondern vor allem auch die Streckenkenntnisse. So geschehen bei dem baskischen Radsportler Alex Aranburu auf der zweiten Etappe der Itzulia 2021. Er attackierte kurz vor dem Gipfel von La Asturiana und baute seinen Vorsprung bei der Abfahrt auf nasser Fahrbahn derart fulminant aus, dass er im Ziel in Sestao siegesgewiss die Arme gen Himmel rei\u00dfen konnte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Vuelta al Pais Vasco ITZULIA  2021 - ETAPA 2  - \u00faltimos 20 km en vivo\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/HiSXMqiQXWc?start=723&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><strong><strong>Nairo Quintana, Tour des Alpes Maritimes 2022, 3. Etappe<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>M\u00f6glicherweise wunderst du dich dar\u00fcber, den Kolumbianer auf dieser Liste zu finden, doch ja, Nairo Quintana ist ein unglaublich guter Radsportler. Gut, beim belgischen Kreisel f\u00e4hrt er nicht gerne vorne und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/VanDerPoelista\/status\/1090020608304443392?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">signalisiert das seinen Mitstreitern auch gerne mal deutlich per Ellbogen<\/a>, aber hey, jedes Glied in der Kette erf\u00fcllt seine eigene wichtige Aufgabe. Betrachtet man Naironmans Erfolgsbilanz, so wird deutlich, dass der Kolumbianer es bestens versteht, seine St\u00e4rken optimal zu nutzen. So hat er sich bereits als exzellenter Kletterspezialist erwiesen und gilt als wahrer Meister des Echelons. Und auch auf Abfahrten hat er sein K\u00f6nnen bereits auf beeindruckende Weise unter Beweis gestellt, so zum Beispiel bei der 3. Etappe der Tour des Alpes Maritimes et du Var, die ihm den Etappensieg einbrachte und schlie\u00dflich den Gesamtsieg bescheren sollte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"TOUR DE LOS ALPES MARITIMOS 2022 - ETAPA 3 - \u00daLTIMOS 45 KIL\u00d3METROS - DESDE EL ATAQUE DE NAIRO\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/i3adF_HmVp8?start=1514&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><strong><strong>Romain Bardet, Crit\u00e9rium de Dauphin\u00e9, 5. Etappe<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Anstieg von Barcelonnette auf den Col d&#8217;Allos ist wahrhaft spektakul\u00e4r, verlangt den Radsportlern aber einiges an Technik, Instinkt, Wissen und Mut ab. Das gilt umso mehr, wenn man bei einem der prestigetr\u00e4chtigsten einw\u00f6chigen Rennen, dem Crit\u00e9rium du Dauphin\u00e9, um den Etappensieg f\u00e4hrt. Die Abfahrt vom Col d&#8217;Allos nach Barcelonnette hat es in sich: eine enge, kurvenreiche Stra\u00dfe (vor allem im mittleren Teil der 17,5 km langen Abfahrt), rauer Asphalt, unebener Untergrund, Schotter&#8230; Mit anderen Worten, eine Herausforderung, der nur Profis wie der Franzose Romain Bardet gewachsen sind, sofern sie die ganze Stra\u00dfe f\u00fcr sich allein haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-provider-youtube wp-block-embed-youtube\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"nv-iframe-embed\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Bardet&#039;s Incredible Descent\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/zj-8Vwfjrxo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><strong><strong>Chris Froome, Giro d&#8217;Italia 2018, 19. Etappe<\/strong><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss eine der beeindruckendsten Radsportleistungen der letzten Jahre: der Sieg von Chris Froome. Ihren Lauf nahm seine Meisterleistung bereits 80 km vor dem Ziel auf dem Colle delle Finestre, dort, wo der Asphalt in Schotter \u00fcbergeht. Auf der anschlie\u00dfenden Abfahrt von den Cottischen Alpen baute Froome seinen Vorsprung weiter aus und besiegelte seinen Sieg schlie\u00dflich auf der Berg- und Talfahrt von Sestri\u00e8re und dem Schlussanstieg nach Bardonecchia (Jafferau). Ohne Worte:<\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.tokyvideo.com\/embed\/173353\" frameborder=\"0\" width=\"640\" height=\"360\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"\" webkitallowfullscreen=\"\" mozallowfullscreen=\"\" allowtransparency=\"\" style=\"display:block;max-width:100%;margin:0 auto 10px\"><\/iframe>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.tokyvideo.com\/embed\/173354\" frameborder=\"0\" width=\"640\" height=\"360\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"\" webkitallowfullscreen=\"\" mozallowfullscreen=\"\" allowtransparency=\"\" style=\"display:block;max-width:100%;margin:0 auto 10px\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl Abfahrten im Radsport in der Regel \u00f6fter \u00fcber Niederlage denn \u00fcber Sieg entscheiden, h\u00e4lt dies viele Radsportler nicht davon ab, nach harten Anstiegen ihre Chance zu nutzen und zu versuchen, eine Etappe oder einen Klassiker f\u00fcr sich zu entscheiden oder gar die Gesamtwertung einer der gro\u00dfen Touren an sich zu rei\u00dfen. 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