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Siroko Sidney: Wie man alles aus unserem neuen Siroko Urban Fixie Bike herausholt

Sich in der Stadt fortzubewegen, wird immer umständlicher und teurer. Zusätzlich zu der Zeit, die man im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringt, sind Inflation und Benzinpreise gestiegen, beides Faktoren, die das Pendeln noch unbeliebter werden lassen. Doch wenn wir seit März 2020 eine Sache gelernt haben, dann, dass es eine schnelle, erschwingliche, spaßige und gesunde Alternative gibt: das Fahrrad.

Immer mehr Menschen benutzen in der Stadt das Fahrrad und diesen Trend möchte Siroko mit seinem Sidney Urban Bike aufgreifen. Ein Modell mit einem Gang (umbaubar zu einem Fixie) bietet eine einfache und praktische Möglichkeit, die eigenen Lebensgewohnheiten ohne großen Aufwand, sprich ohne einen Gang höher schalten müssen, zu ändern. In diesem Blogbeitrag dreht sich alles um die Vorteile der Singlespeed/Fixie Bikes, doch heute soll es nur darum gehen, warum es wichtig ist umzusatteln, wie man es am besten tut und was man (außer dem Fahrrad) braucht, um sich in der Stadt sicher fortzubewegen.

WARUM MAN IN DER STADT DAS FAHRRAD NEHMEN SOLLTE

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Für das Fahrrad sprechen im Wesentlichen drei Gründe:

Geldersparnis 

Vor allem, wenn man dafür sein Auto stehen lässt. Pendelt man mit dem Fahrrad zu Arbeit oder Schule und lässt das Auto auch für kurze Strecken stehen, lassen sich etwa 180 Euro im Monat einsparen (Benzinkosten und Kosten für Reifenverschleiß bei 1000 km/Monat nur für den Weg zur Arbeit und für kurze Strecken).

Zeitersparnis

In zweierlei Hinsicht:

  1. Auf Kurzstrecken. Mit dem Auto durch die Stadt zu fahren bedeutet, viel Zeit im Stau und bei der Parkplatzsuche zu verlieren. Ein Fahrrad ist außerdem schneller als öffentliche Verkehrsmittel, weil man ohne Umwege direkt ans Ziel gelangen kann.
  2. Die Zeit im Sattel zählt zum täglichen Training dazu. Man muss nicht mehr so oft ins Fitnessstudio gehen oder anderswie Sport treiben, um in Form zu bleiben. Und man spart sich Geld für die Mitgliedschaft im Gym.
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Bessere Gesundheit und Umweltschutz

Laut Empfehlungen der WHO sollte jeder Erwachsene pro Woche mindestens 150 Minuten sportlich aktiv sein. Gemeint sind damit aerobe Aktivitäten von moderater Intensität. Alternativ kann mindestens 75 Minuten bei hoher Intensität trainiert werden. Verbringt man als Erwachsener zwischen 18 und 64 also weniger Zeit im Sitzen und integriert dieses Mindestmaß an Bewegung in seinen Alltag, so trägt dies automatisch zu einem gesünderen Lebensstil bei. Pendelt man durch die Woche 30 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit, zur Schule oder nutzt es als Fortbewegungsmittel in der Freizeit, hat man dieses Minimum bereits erreicht.

Laut dieser Studie der Universität Oxford würden die Kohlenstoffemissionen um 67 % sinken, wenn der Durchschnittsbürger nur einen Tag pro Woche vom Auto auf das Fahrrad umsteigen würde. Mehr Radfahren = weniger Verkehr und Verschmutzung = bessere Luftqualität in der Stadt und bessere Gesundheit von Einwohnern und Touristen = weniger Kosten für das Gesundheitswesen. Aus diesem Grund sind Investitionen in eine radfahrerfreundliche Infrastruktur als Investition in die Gesundheit der Allgemeinheit zu werten.

REGELN FÜR DIE FAHRRADNUTZUNG IN DER STADT

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Der Stadtverkehr kann selbst für erfahrene Radfahrer eine Herausforderung sein. Solltest du noch nie im Sattel gesessen haben, übe lieber erst, um dich sicherer zu fühlen. Der Vorteil eines Singlespeed Fahrrads für Anfänger liegt in seiner Einfachheit: Hier heißt es nur in die Pedale treten und bremsen. 

Halte nach Radwegen oder verkehrsarmen Gegenden Ausschau, besonders an Wochenenden, dort kannst du dein Selbstvertrauen stärken. Mache dich mit der/den Strecke(n) vertraut, so werden dir auch potentielle Gefahren bewusst. Tipp: Manchmal ist es besser, einen kleinen Umweg zu fahren, wenn sich so Probleme vermeiden lassen. Irgendwann wirst du merken (so hoffen wir zumindest), dass das Radfahren in der Stadt weniger gefährlich ist, als du anfangs gedacht hast.

In diesem Sinne hier vier Tipps, wie du zu einem guten Radfahrer wirst: 

Verkehrsregeln befolgen

Und damit meinen wir sowohl Verkehrsschilder, die für alle Fahrzeuge gelten, als auch solche Regeln und Vorschriften, die speziell für Fahrräder und Fahrradfahrer gelten. 

Nicht auf dem Bürgersteig fahren

In einigen Ländern ist das Fahren auf dem Bürgersteig erlaubt, in anderen verboten. Doch es geht nicht nur um rechtliche Fragen, sondern auch um  Sicherheit – Sicherheit für die Fußgänger und für einen selbst. 

Gib Handzeichen und besorge dir eine Klingel

Signalisiere den anderen Fahrzeugen per Handzeichen, was du vorhast und mache dich mit einer Fahrradklingel bemerkbar, damit Fußgänger oder andere Radfahrer mitbekommen, wenn du dich ihnen näherst.

Handy und Kopfhörer sind tabu

Ist man beim Fahren durch Handys oder andere Geräte abgelenkt, kann dies zu Unfällen führen, das gilt für Autofahrer genauso wie für Radfahrer. Kopfhörer sind zwar in einigen Ländern erlaubt, können aber in der Stadt gefährlich sein, weil man nicht hört, was um einen herum passiert.

MUST-HAVES FÜR DAS RADFAHREN IN DER STADT

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Je nach Fahrtdauer (lang, mittel oder kurz), Wetter und persönlichen Umständen braucht es einige oder sogar alle der folgenden Utensilien.

Fahrradlichter

Im Straßenverkehr ist es wichtig, gut zu sehen und auch selbst gesehen zu werden. Besorge dir also Fahrradlichter, die auf deine Bedürfnisse abgestimmt sind. In diesem Beitrag findest du ausführliche Informationen über die verschiedenen Fahrradlampen und ihre Verwendung.

Kleidung mit reflektierenden Details

Sie ist vor allem dann wichtig, wenn man nachts oder bei schlechten Lichtverhältnissen unterwegs ist (z. B. wenn man früh aufsteht, um zur Schule oder zur Arbeit zu fahren). Sind die Sichtverhältnisse besser, reicht eine einfache bunte Fahrradweste wie die Langkawi aus. Du kannst dir auch reflektierende Elastikbänder für Unterarme, Knöchel oder Taille besorgen. Sie sind sehr praktisch und problemlos online erhältlich.

Fahrradhelm

Je nach Land kann das Tragen eines Fahrradhelms Pflicht oder freiwillig sein. Um Probleme zu vermeiden, informiere dich über die entsprechenden Gesetze in deinem Land.

Fahrradschloss

Nicht jeder Stadtradler braucht ein Schloss. Wenn du dein Fahrrad sowohl zu Hause als auch auf der Arbeit sicher und gut geschützt abstellen kannst, braucht es nicht unbedingt ein Schloss. Wenn du dein Rad aber an der Straße abstellen musst, ist es zwingend notwendig. Je länger es auf der Straße steht, desto besser sollte das Schloss sein.

Schutzbleche und Mudguards

London und Ibiza sind nicht das Gleiche, daher hängt die Entscheidung für oder gegen Schutzbleche im Wesentlichen vom eigenen Wohn- oder Arbeitsort ab. In diesem Artikel findest du weitere Informationen über die verschiedenen Schutzblech- und Mudguard-Typen.

Werkzeuggrundausstattung

Reifenheber, Schläuche, eine Pumpe und ein Multitool mit Kettenspalter gehören zur Grundausstattung. Am praktischsten ist es, alles gleich in dem Rucksack oder der Tasche zu haben, mit dem/der man normalerweise in der Stadt unterwegs sind. Auch eine Satteltasche, die sich leicht an- und abmontieren lässt, ist eine gute Option. 

Doch jede Werkzeuggrundausstattung ist nutzlos, wenn man nicht weiß, wie man eine Reifenpanne behebt. Das ist so ziemlich alles, was man für ein Singlespeed wie das Sidney wissen muss, denn es ist darauf ausgelegt, Pannen und Wartungsaufwand auf ein Minimum zu reduzieren.

WELCHE STRECKE LÄSST SICH GUT ZUR ARBEIT PENDELN?

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Darauf gibt es keine einfache, allgemeingültige Antwort, da eine ganze Reihe von Faktoren berücksichtigt werden muss: die Fitness des Radfahrers, seine Radfahrerfahrung, seine persönlichen Umstände, die Art der Fahrt, die zur Verfügung stehende Zeit, das Terrain, das Klima, die in der Stadt und ihrer Umgebung vorhandene Infrastruktur…

Eine 8-10 km lange Radtour dauert im Schnitt etwa 35 Minuten, doch es gibt auch Radfahrer, die die gleiche Strecke schneller zurücklegen, weil sie gut in Form sind. Andere hingegen brauchen trotz guter körperlicher Verfassung länger, weil das Gelände anspruchsvoller ist oder die Infrastruktur fehlt. Schließlich ist nicht jede Stadt wie Amsterdam oder Kopenhagen.  

Die eigenen Erfahrungen mit dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder als Fußgänger können als Anhaltspunkt dafür dienen, wie lange man brauchen wird und welche Herausforderungen die Fortbewegung mit dem Fahrrad mit sich bringen könnte. Verwendet man dann noch eine so gängige App wie Google Maps, kann man Routen nach den eigenen Vorlieben erstellen und sofort die ungefähre Entfernung und Fahrtzeit ermitteln. Dann heißt es nur noch, einen Versuch zu wagen, sich aufs Rad zu schwingen und am Ende vielleicht zu merken, dass das, was einem anfangs als unmöglich und gefährlich erschien, in Wahrheit sicher und durchaus machbar ist. Es ist Zeit für eine Veränderung, schwingen wir uns in den Sattel!

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